L'Académie franco-allemande du cinéma

24. Ausgabe - 2026

24. und 25. November
Alte Münze, Berlin

Der wichtigste Branchentreff für Film- und Fernsehschaffende aus Frankreich, Deutschland und Europa.

Die Vorbereitungen laufen. Am 24. und 25. November 2026 kommen Produzenten, Kreative, Verleiher, Financiers und politische Entscheidungsträger aus Frankreich, Deutschland und Europa in Berlin zusammen — für zwei intensive Tage voller Gespräche, Debatten und Begegnungen: über Koproduktionen, Finanzierungspolitiken, neue Vertriebsmodelle und die Fragen, die das unabhängige deutsch-französische und europäische Kino prägen.

Diese Ausgabe ist besonders: Sie markiert das 25-jährige Jubiläum der Deutsch-Französischen Filmakademie und des deutsch-französischen Minitraités über die filmische Zusammenarbeit. Ein Jubiläum, das Gelegenheit bietet, zurückzublicken — auf das Erreichte und auf das, was noch vor uns liegt.

Das Programm wird in den kommenden Wochen regelmäßig auf dieser Website aktualisiert. Hier aber schon ein erster Überblick über das, was bereits feststeht:

Dienstag, 24. November

9h30

AUF EINLADUNG

Treffen für Teilnehmer*innen des PREMIERE-Programms, in Zusammenarbeit mit dem DFJW

Zum Start des PREMIERE-Programms treffen die zehn ausgewählten französischen und deutschen Studierenden auf Branchenprofis und tauschen sich über ihre Wege, Erfahrungen und ihre Sicht auf die Filmwelt aus. Das Gespräch, das gemeinsam mit den Studierenden gestaltet wird, geht anschließend in einen lockeren Austausch über – eine gute Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen und ins Gespräch zu kommen.

Erwin M. Schmidt

Seven Elephants

11h50

ARBEITSGRUPPE

Atelier Network × EAVE:
Who takes care of the producer?

Über den Elefanten im Raum sprechen: eine Arbeitssession zu mentaler Gesundheit, Burnout und nachhaltigem Arbeiten in der Filmproduktion

Produzent:innen tragen den Druck aller: die Finanzierung, den Drehplan, das Team. Aber wer trägt ihren? Das Problem kennen wir alle. Reden wir darüber, was wirklich hilft. In dieser praxisnahen Session unter Kolleg:innen lernen die Teilnehmenden konkrete Werkzeuge kennen, die sie mitnehmen und gleich am nächsten Tag anwenden können.

Im Januar 2026 hat der EAVE IMPACT Think Tank Produzent:innen in Triest zusammengebracht, um den Blick nach innen zu richten: auf das Wohlbefinden und die mentale Gesundheit der Produzent:innen selbst. Der daraus entstandene Bericht benennt, was viele erleben, aber selten offen aussprechen. Diese Session holt den Bericht vom Papier in den Raum. Statt eines weiteren Panels ist sie eine echte Arbeitssession: Die Teilnehmenden tauschen sich aus, vergleichen ihre Realitäten über Länder und Karrierestufen hinweg und gehen mit praktischen Ansätzen nach Hause – nicht nur mit geschärftem Bewusstsein.

Zum vollständigen Bericht (Englisch und Französisch): eave.org/impact/eave-impact-think-tank-2026

Die Session wird vom Atelier Ludwigsburg-Paris Alumni Network in Partnerschaft mit EAVE veranstaltet.

Auf Englisch - 40 Plätze, auf Anmeldung


Helena Korner ist Kunsttherapeutin mit Ausbildung im britischen öffentlichen Gesundheitssystem (NHS) und begleitet Menschen, die Traumata, Gewalt oder chronische Krankheit erlebt haben. Außerdem produziert sie Dokumentarfilme für BBC, Channel 4, National Geographic, Amazon und Netflix. Bei Film in Mind bietet sie Film- und Fernsehschaffenden therapeutische Begleitung und Workshops an, in die beide Berufe einfließen. Zu psychologischer Sicherheit und Wohlbefinden in der Branche hat sie unter anderem beim IDFA, beim CPH:DOX, beim Sheffield DocFest und beim BFI gesprochen.


Steven Rubinstein Malamud produziert Filme in Amsterdam und hat GROM Productions mitgegründet. Zu den zehn produzierten Spielfilmen gehören Two Prosecutors von Sergei Loznitsa (Wettbewerb Cannes 2025), La Última Primavera von Isabel Lamberti (San Sebastián 2020) und Uchronia von Fil Ieropoulos (Berlinale Forum Expanded 2026). Nach dem EAVE Producers Workshop 2025 war Steven Mitglied des EAVE IMPACT Think Tank 2026 zu Producer Care and Sustainable Practice und hat dessen Ergebnisse beim Marché du Film in Cannes und beim Projeto Paradiso in Brasilien vorgestellt.

Helena Korner

Film in Mind

Steven
Rubinstein
Malamud

GROM Productions

11h50

ARBEITSGRUPPE

Code of Collaboration: Wie aus ungeschriebenen Regeln eine gelebte Vereinbarung wird
Eine Arbeitssession von FAIR PLAY Film + Kultur

Rollen, Entscheidungen, Fristen, Kommunikation, Kanäle, Erreichbarkeit: Wie wir uns darauf verständigen, wie wir zusammenarbeiten.

Am Set weiß jede:r, wer was macht. Aber im Büro? Wer entscheidet, und bis wann? Wer muss Bescheid wissen? Wer ist wann erreichbar? In den meisten Firmen steht das nirgends, es hat sich einfach so eingespielt. Das wollen wir ändern. In dieser praxisnahen Session erarbeiten die Teilnehmenden eine Vorlage für einen Code of Collaboration, die sie mitnehmen und an ihre eigenen Bedürfnisse anpassen können.

Ein Code of Collaboration hält fest, was den Menschen in einer Firma oder einem Team wichtig ist – von Rollen und Entscheidungswegen bis zu Meeting- und Feedbackformaten und mehr. Was hineingehört, ist von Firma zu Firma und von Team zu Team verschieden. Er beschreibt, wie eine ganze Organisation funktioniert, nicht wie eine einzelne Person zurechtkommt. Wo nichts davon geklärt ist, versickert Energie: Arbeit wird doppelt oder gar nicht erledigt, Entscheidungen lassen zu lange auf sich warten, Konflikte schwelen. Wo es vereinbart ist und regelmäßig überprüft wird, läuft die Arbeit effizienter: Alle wissen, was ihre Aufgabe ist, entscheiden, ohne zu warten, und stecken ihre Energie in die eigentliche Arbeit.

Dies ist eine Arbeitssession, kein Vortrag, und ein praktischer Schritt der Organisationsentwicklung: Sie gehen mit den Fragen nach Hause, die Ihr Team klären muss, und mit einem ersten Entwurf als Ausgangspunkt.

Auf Englisch - 40 Plätze, auf Anmeldung


Christine von Fragstein ist Mitinitiatorin von FAIR PLAY Film + Kultur, zertifizierte Facilitatorin (IAF) und systemisch-integrativer Coach (EAC). Als Vertrauensperson berät sie seit vielen Jahren Filmproduktionen, Filmfestivals und Initiativen in Fragen der Organisationsentwicklung und des fairen Filmemachens.

Christine
von Fragstein

FAIR PLAY
Film + Kultur

Steven
Rubinstein
Malamud

GROM Productions

11h00

NEUE REALITÄTEN

Warum IP allein nicht mehr reicht


Martin Moszkowicz (Transcontinental Entertainment Studios) diskutiert in dieser Fishbowl-Session, wie sich der Markt von einem IP-getriebenen zu einem aufmerksamkeitsgetriebenen Modell verschiebt und warum ein Projekt in diesem neuen Kontext nicht nur „Content“ sein darf, sondern ein Ökosystem sein muss.

Perspektiven, Fragen und Erfahrungen aus dem Saal sind ausdrücklich erwünscht.


Martin Moszkowicz ist einer der renommiertesten deutschen Filmproduzenten. Von 1990 bis Februar 2024 war er als Produzent, Geschäftsführer und Vorstand bei der Constantin Film AG tätig. Seit 2014 hatte er dort den Vorsitz des Vorstandes inne. Seit 2024 ist Moszkowicz als unabhängiger Produzent tätig und leitet mit der TES GmbH (Trans Continental Entertainment Studios) ein international ausgerichtetes Produktionsunternehmen.

Als Produzent, Executive Producer und Co-Produzent war er an über 300 Film- und Fernsehproduktionen beteiligt. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen die Reihe Resident Evil (7 Filme), die Trilogie Fack ju Göhtesowie zahlreiche erfolgreiche deutsche und internationale Kinoproduktionen, darunter Der Untergang (2004), Das Parfum (2006), Baader-Meinhof-Komplex (2008), Momo (2024) und September 5 (2024).

Seit 2019 ist Moszkowicz Honorarprofessor der Hochschule für Fernsehen und Film München. Für seine Leistungen wurde Moszkowicz vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Deutschen Filmpreis, dem Variety Billion Dollar Producer Award, dem CinemaCon Career Achievement in Film Award (2022) sowie dem Carl Laemmle Produzentenpreis (2024).

Martin
Moszkowicz

TES GmbH

15h30

ZUSAMMEN ARBEITEN

Finanziert, aber noch nicht flüssig: Zwischenfinanzierung im Fokus

Dominique Malet (Cofiloisirs) diskutiert in dieser Fishbowl-Session Herausforderungen, Lösungen und Best Practice für Zwischenfinanzierung.

Perspektiven, Fragen und Erfahrungen aus dem Saal sind ausdrücklich erwünscht.

Perspektiven, Fragen und Erfahrungen aus dem Saal sind ausdrücklich erwünscht.

 


Die HEC-Absolventin Dominique Malet war acht Jahre in der M&A-Abteilung von Paribas tätig, bevor sie 1998 zu Cofiloisirs wechselte. Dort begleitet sie Produktionsfirmen und Verleiher bei der Strukturierung ihrer Finanzierungen, in Frankreich wie international. Von 2006 bis 2015 leitete sie außerdem Cinécapital, die Tochtergesellschaft von Cofiloisirs, die SOFICA-Fonds verwaltet und Finanzdienstleistungen für Produzent*innen anbietet.

Dominique
Malet

Cofiloisirs

11h50

NEUE REALITÄTEN

Comment réinventer la distribution

Mathieu Robinet (Tandem) ist Produzent und Verleiher und denkt Film und Marketing als Einheit: Das Erlebnis beginnt vor dem Kinobesuch und wirkt über ihn hinaus. In dieser Fishbowl-Session diskutiert er, was dafür und was dagegen spricht, Produktion und Verleih in einer Hand zu halten, und wie mit einer neuen Generation von Filmemacher:innen der unabhängige Film von morgen entsteht.

Perspektiven, Fragen und Erfahrungen aus dem Saal sind ausdrücklich erwünscht.


Mathieu Robinet gründet 2020 Tandem, ein Distributions- und Produktionsstudio für anspruchsvolles Autorenkino. Zu seinen jüngsten Titeln zählen Grand Tour von Miguel Gomes (Beste Regie, Cannes 2024), Motel Destino von Karim Aïnouz (Wettbewerb, Cannes 2024), Les Femmes au balcon von Noémie Merlant (Mitternachtsvorführung, Cannes 2024) und Das Lehrerzimmer von İlker Çatak.

Mathieu
Robinet

Tandem Film

Mathieu
Robinet

Tandem Film

13h

Lunch

Detalhamento do tema
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Sylvie El Sayegh

Cofiloisirs

11h00

NEUE REALITÄTEN

Eröffnung

Wie lässt sich echte Unabhängigkeit bewahren angesichts der zunehmenden Marktkonzentration und der wachsenden Komplexität der Finanzierungssysteme? Im Fokus stehen aktuelle Entwicklungen auf dem europäischen Fernseh- und Kinomarkt sowie die Realität unabhängiger Produktionsfirmen. Die Diskussion bewegt sich an der Schnittstelle zwischen unternehmerischer Praxis und systemischer Analyse mit politischer Dimension.

Erwin
Schmidt

Ampere Analysis

Katharina
Hey

Goethe Institut

Gilles
Pélisson

Unifrance

14h30

ZUSAMMEN ARBEITEN

Die Lage im Nachbarland: Reformen und Ereignisse seit dem letzten Rendez-vous

Zwei Branchenkenner aus Deutschland und Frankreich - Marc Mensch von SPOT media & film und Damien Choppin von Satellifacts - skizzieren anhand einiger Reformen und Ereignisse, was sich in ihrem Land seit dem letzten Rendez-vous getan hat, und ordnen ein, was das für die Zusammenarbeit bedeutet.


Marc Mensch Marc Mensch ist seit der Gründung im April 2024 leitender Redakteur des Branchenmagazins THE SPOT media & film. Zuvor war er Redakteur bei Blickpunkt:Film, das nach der Übernahme durch die Opus Mediengruppe im Januar 2026 mit THE SPOT zusammengeführt wurde.

Damien Choppin Damien Choppin ist seit Mai 2025 Journalist bei Satellifacts, der Fachtageszeitung für Film und Fernsehen in Frankreich. Zuvor berichtete er über drei Jahre lang für Écran total über die wirtschaftlichen Entwicklungen der Branche.

Marc Mensch
The Spot media & film
Damien Choppin
Satellifacts

11h35

NEUE REALITÄTEN

Deux questions à ... Olivier Henrard

Ein neues Format beim Deutsch-Französischen Filmtreffen stellt die nächste Generation von Produzent:innen in den Mittelpunkt: Im Gespräch mit Tanja Meissner (European Film Market) stellen Produzent:innen aus Deutschland und Frankreich ihre Projekte vor, die noch Koproduktionspartner im jeweils anderen Land suchen.


Tanja Meissner begann 1995 in der Pressearbeit in Cannes und Venedig, bevor sie Wieland Speck bei der Berlinale assistierte und das Gästebüro der Viennale mitleitete. 2000 wechselte sie zu Celluloid Dreams nach Paris, wo sie die Vertriebsstrategie maßgeblich mitgestaltete. Ab 2007 war sie Co-Geschäftsführerin von Memento Films. Sie ist regelmäßig als Dozentin tätig, war Co-Kuratorin von ProducerLand Goa (2021/22) und ist Mitglied der Europäischen Filmakademie. Außerdem saß sie in mehreren Gremien, unter anderem bei Unifrance. Seit Mai 2024 ist sie Direktorin von Berlinale Pro* und leitet in dieser Funktion den European Film Market (EFM).

Olivier Henrard
CNC

11h35

ZUSAMMEN ARBEITEN

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Ein neues Format beim Deutsch-Französischen Filmtreffen stellt die nächste Generation von Produzent:innen in den Mittelpunkt: Im Gespräch mit Tanja Meissner (European Film Market) stellen Produzent:innen aus Deutschland und Frankreich ihre Projekte vor, die noch Koproduktionspartner im jeweils anderen Land suchen.


Tanja Meissner begann 1995 in der Pressearbeit in Cannes und Venedig, bevor sie Wieland Speck bei der Berlinale assistierte und das Gästebüro der Viennale mitleitete. 2000 wechselte sie zu Celluloid Dreams nach Paris, wo sie die Vertriebsstrategie maßgeblich mitgestaltete. Ab 2007 war sie Co-Geschäftsführerin von Memento Films. Sie ist regelmäßig als Dozentin tätig, war Co-Kuratorin von ProducerLand Goa (2021/22) und ist Mitglied der Europäischen Filmakademie. Außerdem saß sie in mehreren Gremien, unter anderem bei Unifrance. Seit Mai 2024 ist sie Direktorin von Berlinale Pro* und leitet in dieser Funktion den European Film Market (EFM).

Gilles
Pélisson
Unifrance

16h30

Pause

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17h

NOUVELLES RÉALTITÉS

Wer verdient am Micro Drama?
- in Kooperation mit Seriesly Berlin

 In diesem Jahr gibt es einen Programmpunkt in Zusammenarbeit mit dem Festival Seriesly Berlin, consacrée au Micro Drama. Margot Wilwertz (Verticals) décrypte la chaîne de valeur du Micro Drama : du développement au financement, en passant par les droits, jusqu’à la monétisation. Qui gagne quoi ? Que recherchent les diffuseurs dans ce domaine ? Que cela signifie-t-il pour les producteurs en Allemagne et en France ? Des bandes-annonces illustrent l’éventail des budgets, des plus modestes aux plus élevés.


Margot Wilwertz, Produzentin und Gründerin von Vertikals.
Nach drei Jahren bei Studio TF1 und Stationen bei Ubisoft, Warner Bros. und Radar Production (Jumanji) gründete sie Vertikals, ein Studio für Vertical Dramas und neue Erzählformen.
Gerade hat sie das erste französische Vertical Drama mit zwölf Folgen produziert. Derzeit ist sie mit verschiedenen Akteuren der Branche im Gespräch, um Partnerschaften, Koproduktionen und Projekte rund um dieses schnell wachsende Format zu entwickeln.

Margot Wilwertz

17h30

NEUE REALITÄTEN

VOLCANO HIGH / GYMNASIUM, eine hybride Produktion aus Realdreh und generativer KI

Sarika Hemi Lakhani (X Filme Creative Pool) gibt Einblick in die Entstehung von VOLCANO HIGH / GYMNASIUM, einem hybriden Filmexperiment nach einem Theaterstück des Regisseurs und Autors Bonn Park, produziert gemeinsam mit Chapter41. Reale Schauspieler:innen treffen auf KI-generierte Figuren, Umgebungen und Effekte, verbunden zu einem durchgehenden One-Shot. Wie sieht Human-AI Collaboration in der Praxis aus: Was leistet die generative KI, was bleibt beim kreativen Team?


Sarika Hemi Lakhani studierte Produktion an der dffb und absolvierte die Masterclass L’Atelier. Nach Stationen bei Studio Babelsberg, Herbstfilm und HanWay Films leitete sie von 2008 bis 2025 ONE FINE DAY FILMS, mit Schwerpunkt auf internationalen Koproduktionen und eigenständigen filmischen Handschriften. Seit 2025 ist sie Produzentin bei X Filme Creative Pool und erkundet dort neue Erzählformen und Herangehensweisen ans Filmemachen, zuletzt mit der hybriden Produktion VOLCANO HIGH.

Sarika
Hemi Lakhani

X-Filme

Ab 19h

Eröffnungsdinner

Detalhamento do tema
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à partir de 22h

Atelier Network Party

Detalhamento do tema
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Mittwoch, 25. November

10h

CASE STUDY


"Das geträumte Abenteuer"

Jonas Dornbach (Komplizen Film) Jean-Christophe Reymond (Kazak Productions) stellen in dieser Eine Case Study alle relevaten Aspekte zu Co-Produktion, Finanzierung und Auswertung von "Das geträumte Abenteuer" vor.

Regie: Valeska Griesebach / Preis der Jury, Cannes 2026

Eine Komplizen Film Produktion in Co-Produktion mit Valeska Grisebach, Kazak Productions (Frankreich), Miramar Film (Bulgarien), Panama Film (Österreich), New Matter Films (Deutschland), ARTE France Cinéma und ZDF/ARTE.


Jonas Dornbach Jonas Dornbach studierte an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) und ist seit 2014 Gesellschafter und Geschäftsführer von Komplizen Film. Mit Janine Jackowski und Maren Ade produzierte er u. a. Toni Erdmann (Cannes 2016), Western (Cannes 2017) und Aheds Knie (Preis der Jury, Cannes 2021).


Jean-Christophe Reymond gründet Kazak Productions 2007 und begleitet eine Generation von Filmemacher*innen vom Kurzfilm zum Langfilm — mit einer anspruchsvollen und unverwechselbaren künstlerischen Handschrift. 2021 wird seine Arbeit mit der Palme d'Or für Titane von Julia Ducournau. 2026 ist er Koproduzent von zwei Filmen im offiziellen Wettbewerb in Cannes: Das geträumte Abenteuer von Valeska Grisebach (Preis der Jury) und Gentle Monster von Marie Kreutzer. Er wurde für Producers on the Move ausgewählt und ist Mitglied von ACE und der EFA.

Jonas
Dornbach

Komplizen Film

Jean-Christophe
Reymond

Kazak Productions

Alexander
Glehr

Film AG

10h45

ZUSAMMEN ARBEITEN

Co-Production Selection

Ein neues Format beim Deutsch-Französischen Filmtreffen stellt die nächste Generation von Produzent:innen in den Mittelpunkt: Im Gespräch mit Tanja Meissner (European Film Market) stellen Produzent:innen aus Deutschland und Frankreich ihre Projekte vor, die noch Koproduktionspartner im jeweils anderen Land suchen.


Tanja Meissner begann 1995 in der Pressearbeit in Cannes und Venedig, bevor sie Wieland Speck bei der Berlinale assistierte und das Gästebüro der Viennale mitleitete. 2000 wechselte sie zu Celluloid Dreams nach Paris, wo sie die Vertriebsstrategie maßgeblich mitgestaltete. Ab 2007 war sie Co-Geschäftsführerin von Memento Films. Sie ist regelmäßig als Dozentin tätig, war Co-Kuratorin von ProducerLand Goa (2021/22) und ist Mitglied der Europäischen Filmakademie. Außerdem saß sie in mehreren Gremien, unter anderem bei Unifrance. Seit Mai 2024 ist sie Direktorin von Berlinale Pro* und leitet in dieser Funktion den European Film Market (EFM).

Tanja
Meissner
EFM Berlinale

11h15

ZUSAMMEN ARBEITEN

Das Erfolgsmodell im Stresstest: 30 Jahre Grand Accord (1996–2026)

Holger Stern (ZDF/ARTE) gibt Einblick in die Entwicklung des Grand Accord. Er wurde für Kinofilme konzipiert, lange vor Streaming und Social Media. Wie hat sich das Modell verändert? Wie spiegeln die geförderten Inhalte das veränderte Sehverhalten eines jüngeren europäischen Publikums wider? Und wie bewahrt man lokale Relevanz und kulturelle Identität bei transnationaler Finanzierung?


Holger Stern leitet die Fiktionsabteilung bei ZDF/ARTE und betreute als Redakteur internationale Koproduktionen wie Triangle of Sadness (Ruben Östlund, Cannes 2022), Holy Spider (Ali Abbasi, Cannes 2022) und Sentimental Value (Joachim Trier, Cannes 2025). Zuvor war er bei Kinowelt tätig und arbeitete als Dokumentarfilmregisseur für deutsche Fernsehsender.

Holger
Stern

ZDF/ARTE

11h30

Preisverleihung der Deutsch-französischen Filmakademie

Detalhamento do tema
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AC
Coppens

The Catalysts

11h35

KEYNOTE

25 Jahre Mini-Traité – was uns die Daten verraten

Der unabhängige Datenanalyst Stephen Follows wirft einen frischen, unvoreingenommenen Blick auf 25 Jahre Mini-Traité. Was erzählen die Daten über die deutsch-französischen Co-Produktionen seit 2001, welche Trends zeichnen sich ab, und was folgt daraus für die kommenden Jahre?


Stephen Follows ist Filmbranchenanalyst und wertet Daten aus, um die Mechanismen des globalen Filmmarkts sichtbar zu machen. Seine Recherchen helfen Filmschaffenden, Studios und Institutionen bei fundierten Entscheidungen und wurden von zahlreichen großen Medien aufgegriffen. Als Berater für Organisationen wie Guinness World Records wendet er einen datenbasierten Ansatz auf Storytelling, Produktion und Branchentrends an. Auf StephenFollows.com veröffentlicht er faktenbasierte Analysen, die Filmschaffenden helfen sollen, sich in der kreativen und wirtschaftlichen Landschaft des Kinos zurechtzufinden.

Stephen
Follows

stephenfollows.com

16h30

NEUE REALITÄTEN

Streamingjahr 2026: Wie Deutschland und Frankreich anders schauen

Andrea Zuska (Consultant, Media Analyst) blickt datenbasiert auf das Streamingjahr 2026 in Deutschland und Frankreich: Welche Serien und Filme waren in den beiden Märkten jeweils wichtig? Was bedeuten die aktuellen Entwicklungen für Zuschauer:innen und Kreative, und was erwartet die Branche 2027? hre Erkenntnisse hat sie kürzlich auch mit Hannah Huge im "Industry Streaming Podcast" diskutiert.


Andrea Zuska ist Strategy Consultant und berät Produzenten, TV-Anbieter und Streamer in Fragen der Unternehmens-, Content- und Zielgruppenstrategie. Sie beschäftigt sich seit Mitte der 2010er Jahre mit dem Streaming-Markt — zuletzt als SVP Content Strategie bei RTL Deutschland.

Hanna
Huge
Andrea
Zuska

16h30

ZUSAMMEN ARBEITEN

Serien über Grenzen hinweg: Wie das ZDF international co-produziert

Mehrere Sender, mehrere Länder, eine Serie: Wie entsteht daraus eine Geschichte, die überall funktioniert und trotzdem stark verwurzelt ist? Frank Seyberth (ZDF) gibt Einblick in die Arbeit an internationalen Serien-Co-Produktionen, etwa in der European Alliance und im Verbund New8. Wie wirken sich Finanzierung und Abstimmung unter vielen Partnern auf Stoffe und Erzählweise aus? Wohin entwickelt sich das Modell der deutsch-internationalen Serien-Co-Produktion?


ist seit 2001 in verschiedenen Funktionen beim ZDF tätig. Er begann als Redakteur für Spielfilm und leitete später ein Entwicklungsteam für digitale Inhalte. Seit 2019 verantwortet er sämtliche internationalen Koproduktionen für alle Sender und Sendeplätze der ZDF-Senderfamilie, einschließlich der Plattform. occupe différentes fonctions à la ZDF depuis 2001. Il a débuté comme chargé de programmes pour les longs métrages, avant de diriger une équipe de développement de contenus numériques. Depuis 2019, il est responsable de l’ensemble des coproductions internationales pour toutes les chaînes et cases de programmation du groupe ZDF, plateforme comprise.

Hanna
Huge
Frank
Seyberth

ZDF

16h30

CASE STUDY

"Sœurs"

Victoire d’Aboville (Bonne Pioche Story) zeichnet den Weg der Serie "Sœurs" nach, von der Entwicklung bis zur Ausstrahlung: Zwei Zwillingsschwestern tauschen für einen Abend ihre Rollen, eine von ihnen stirbt. Wie finanziert man einen solchen Thriller mit France Télévisions und Partnern aus Belgien und der Schweiz? Und was heißt es für eine unabhängige Produzentin, wenn Fiktion zu entwickeln, wie sie sagt, immer riskanter wird?


Victoire d’Aboville ist seit 2020 Produzentin bei Bonne Pioche Story. Zuvor war sie rund zehn Jahre in der M6-Gruppe tätig (W9, Studio 89). Sie produzierte die Serie Follow (13e Rue), die sie auch mitentwickelt hat und die 2023 beim Festival de la Fiction in La Rochelle als beste 52-Minuten-Serie ausgezeichnet wurde. Anschließend produzierte sie Brigade anonyme und Sœurs (France 2, 2026).

Hanna
Huge
Victoire
d'Aboville

Bonne Pioche Story

16h30

Pause

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16h25

Pause

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17h

Wir stellen uns vor: Atelier Alumni & PREMIERE Teilnehmer*innen

Junge Berufstätige auf der einen Seite, angehende auf der anderen – lernen Sie die Teilnehmer*innen des Atelier Ludwigsburg-Paris und des PREMIERE-Programms kennen.

Das Atelier Ludwigsburg-Paris ist eine einjährige berufsbegleitende Weiterbildung an der Fémis, der Filmakademie Baden-Württemberg und der London National Film and Television School. Unter der Leitung erfahrener Branchenprofis spezialisieren sich die Teilnehmer*innen auf die deutsch-französische und internationale Koproduktion sowie den internationalen Vertrieb und realisieren in diesem Rahmen einen finanzierten Kurzfilm. 

Das PREMIERE-Programm, das vom DFJW bereits im vierten Jahr in Folge in Partnerschaft mit dem deutsch-französischen Filmtreffen unterstützt wird, schlägt eine Brücke zwischen Filmstudierenden und wichtigen Akteur*innen der Branche. Ziel ist es, Einblicke in die Berufswelt zu geben, Türen für zukünftige Kooperationen zu öffnen und Karriereperspektiven in der Filmindustrie aufzuzeigen.

19h00

Eröffnung des Festival du Cinéma Allemand Vorpremiere von "In die Sonne schauen" von Mascha Schilinski

19h Empfang
20h30 Film – Anmeldung erforderlich

L’Arlequin
76 rue de Rennes, 75006 Paris
Métros : Linie 4 Saint Sulpice & Linie 12 Sèvres-Babylone

11h50

Freizeit zur eigenen Gestaltung. Das Programm geht um 14Uhr weiter

Detalhamento do tema
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Sylvie El Sayegh

Cofiloisirs

16h

Pause

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Kuratierung

Erwin M. Schmidt
Leonie Schmidtmer

Moderation

Erwin M. Schmidt​

FAQ 2026

Das Filmtreffen findet am 24. und 25. November in Berlin statt.
📍 Alte Münze, Molkenmarkt 2, 10179 Berlin
🚇 Klosterstraße, Linie U2
🕚 Das offizielle Programm beginnt am Montag, den 24. November gegen 11 Uhr (tbc) und endet am Dienstag, den 25. November am Abend.

Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Fachleute der Film- und Audiovisuellen Branche — Produzent:innen, Verleiher:innen, internationale Vertriebspartner:innen, Finanzierungspartner:innen und Institutionen. Vorrangig angesprochen sind Personen, die in den letzten drei Jahren an einer deutsch-französischen Produktion oder deren Verleih und Promotion beteiligt waren. Auch Nachwuchskräfte, die ein konkretes Interesse an der deutsch-französischen Zusammenarbeit nachweisen können, sind eingeladen, sich anzumelden.
Die Teilnehmerzahl ist auf 250 Personen begrenzt. Die Anmeldung erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs, vorbehaltlich Bestätigung.

Deutsch-Französische Filmakademie behält sich das Recht vor, Anmeldungen zu stornieren, die den Teilnahmekriterien nicht entsprechen.

Die Veranstaltung findet auf Französisch und Deutsch statt, mit Simultanübersetzung in beide Richtungen. Gute Kenntnisse mindestens einer der beiden Sprachen werden vorausgesetzt.

 

Anmeldegebühren 2026

Standardtarif

  • Bis 31.07.2026 (Early Bird): 100 € zzgl. MwSt.

  • 1. August bis 31.10.2026: 150 € zzgl. MwSt

Akademiemitglieder (Beitrag 2026 beglichen bis 31.08.2026) und Teilnehmer*innen unter 35 Jahren am Veranstaltungstag

  • Bis 30.09.2026: 100 € zzgl. MwSt.

  • 1. bis 31.10.2026: 150 € zzgl. MwSt.

Nach dem 31.10.2026, vorbehaltlich verfügbarer Plätze: 200 € zzgl. MwSt.

Um Mitglied der Akademie zu werden, klicken Sie hier.

Eine Anmeldung für nur einen Tag ist nicht möglich.

Bestätigung, Stornierung und Ticketübertragung

Ihre Anmeldung gilt als verbindlich mit Eingang der Teilnahmegebühr. Eine Rückerstattung ist grundsätzlich nicht möglich. Eine Übertragung Ihres Tickets auf eine andere Person ist jedoch bis zum 9. November 2026 möglich — bitte nehmen Sie in diesem Fall rechtzeitig Kontakt mit uns auf. Wir behalten uns das Recht vor, Ihre Anmeldung bei unzutreffenden Angaben zu stornieren und die Gebühr vollständig zu erstatten.

Wir behalten uns das Recht vor, Ihre Anmeldung bei unzutreffenden Angaben zu stornieren und die Gebühr vollständig zu erstatten.

Die Gebühren beinhalten:

    • Zugang zum gesamten Programm, einschließlich der zugehörigen Konferenzen, Workshops und Veranstaltungen.
    • Mittag- und Abendessen am 24. November sowie die Kaffeepausen an beiden Tagen.
    • Einladung zum Abschlussscreening der Französischen Filmwoche.
    • Einladung zur von Atelier Network organisierten Abendveranstaltung
    • Zugang zu Dokumenten im Zusammenhang mit der Veranstaltung.

Zu Ihren Lasten: Reise- und Unterbringungskosten, Mittagessen am Mittwoch, 25. November

Sollten Sie eine Unterkunft in Berlin benötigen, können Sie diese direkt bei unserem Partnerhotel in der Nähe der Alte Münze buchen. Weitere Infos hierzu erhalten Sie zeitnah nach Anmeldung per E-Mail.

Wir empfehlen Ihnen, am Vortag, Montag, den 23. November, anzureisen, damit Sie die Veranstaltung bereits am Mittwochmorgen in vollen Zügen genießen können.

Team und Partner

Das Deutsch-französische Filmtreffen, welches 2003 durch einen gemeinsamen politischen Willen initiiert wurden, werden gemeinsam von German Films, Unifrance und dem Verein der Deutsch-Französischen Filmakademie mit der Unterstützung zahlreicher Partner organisiert. sont conjointement organisés par German Films, Unifrance, et l’Association de l’Académie franco-allemande du cinéma, avec le soutien de nombreux partenaires.

German Films

© Slawomir Grenda German Films
Simone Baumann

Geschäftsführerin

Andrea Schiefer

Stellvertretende Geschäftsführerin

Valentin Köhn

Projektleitung und Regionaldesk

Unifrance

Gilles Pélisson

Präsident

Daniela Elstner

Geschäftsführerin

© Philippe Quaisse Unifrance
Gilles Rénouard

Direktor Kino

Sarah Hemar

Direktorin Audiovisuelle Medien

© Philippe Quaisse Unifrance
Yoann Ubermulhin

Regionaldesk - Kino

© Philippe Quaisse Unifrance
Isabelle David

Analystin für internationale Informationen - Audiovisuelle Medien

© Philippe Quaisse Unifrance
Mélanie Lesniewski

Projektleiterin

Louise Rialland

Projektkoordinatorin

Deutsch-französische Filmakademie

Leonie Schmidtmer
Vorstand

Partner

DE